Freitag, 18. März 2016

Gedrehter Osterzopf mit Dinkelmehl

Zu Ostern wird nicht nur fleißig mit Papier gebastelt und gewerkelt, sondern auch in der Küche kräftig geknetet, gemixt und gebacken. Ich hab mich vorab schon mal an einem Osterzopf aus Dinkelmehl probiert. Dazu erlaube ich mir zu sagen, dass das Dinkelmehl in meiner Küche nichts Außergewöhnliches ist. Ganz im Gegenteil, es findet sich bei mir seit fast 10 Jahren kein Weizenmehl mehr zu Hause.
Aus gesundheitlichen Gründen musste ich einige Zeit darauf verzichten und nun hat es sich so eingebürgert, dass es nur mehr Dinkelmehl oder eben andere Mehle gibt. Das meiste backe ich generell mit Dinkelmehl ohne darüber nachzudenken, ob es funktionieren könnte oder nicht. Und ich bin auch immer wieder auf der Suche nach Alternativen zum Dinkelmehl. Letztens erst habe ich mir das Rezept für einen Kuchen mit Quinoamehl abgespeichert.

So, nun aber genug geplaudert und wieder zurück zu meinem Osterzopf. Ich wollte dieses Mal keinen geflochtenen backen, sondern einen von diesen gedrehten, wo die Fülle so schön raus guckt. Falls es dafür einen Namen aus der Fachsprache gibt, dann dürft ihr ihn mir gerne verraten. Meine Schwester nennt ihn einfach das "Ding". ;-)

Ich habe für den Zopf ein herkömmliches Germteigrezept (Hefeteigrezept) genommen. Das Rezept hat sich im Laufe der Zeit bei mir einfach bewährt. Für die Fülle habe ich Haselnüsse aus meinem Vorrat verwendet. Der Zopf schmeckt aber bestimmt auch mit einer Mandel- oder Walnussfülle hervorragend.

Zuerst wird der Germteig bereitet. Ich lasse meinen Germteig immer mit der Funktion "Germteig gehen lassen" im Dampfgarer gehen bis er sein Volumen ca. verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die  Fülle vorbereiten und etwas abkühlen lassen.

Danach den Teig ausrollen, mit der Fülle bestreichen und eng aufrollen. Den Strang in der Mitte durchschneiden. Das obere Ende zusammenhängen lassen, dann geht das Verdrehen leichter.

Anschließend werden einfach beide Stränge, mit der Fülle nach oben, miteinander verdreht. Wenn die Fülle zu weich ist, dann kann das schon eine kleine Kleckerei werden. Das untere Ende gut zusammendrücken und unter den Zopf legen.




Der Zopf muss dann noch einmal gehen bis er sein Volumen sichtlich vergrößert hat. Das Backrohr unbedingt vorheizen und dann kann er schon ab in den Ofen. Wenn er durch ist (Stäbchenprobe) noch etwas abkühlen lassen und mit aprikotieren. Nach einer kurzen Wartezeit noch mit Zuckerglasur bestreichen und fertig ist die Leckerei.




Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken! Das Rezept gibts hier.

Bis bald, Marianne




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