Montag, 1. Februar 2016

Mango-Kokostorte / Mango-Coconut-Cake

Sonntagskuchen...

... haben schon was für sich. Sie dürfen ruhig ein wenig mehr hermachen und meist auch ein wenig zeitäufwändiger sein. Und wenn sich dann noch Besuch angekündigt hat, dann legt man sich ja sehr gerne noch ein wenig mehr ins Zeug. Dann gibt es da noch die Entscheidung - Soll es etwas gelingsicheres sein oder doch etwas experimentelles Neues? Da richte ich mich persönlich gerne nach dem Besuch... Obwohl, meistens kann ich es nicht lassen und ich pansche wieder einmal in meiner Kücher herum. Manmal sitze ich dann nägelkauend vor dem Backofen und beobachte mit Argusaugen, ob sich der Kuchen drin auch artig verhält... ;-) Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber ein wenig Nervenkitzel ist schon dabei.

Die Anspannung hatte ich auch dieses Mal ein wenig, allerdings bei der Creme der Torte. Immerhin war die Creme totales Neuland für mich. Noch nie habe ich vorher Kokosmilch mit Kokosraspeln eingekocht und Schokolade hinzugefügt. Wie dem auch sei - die Füllung der Torte ist gelungen und hat auch noch wunderbar geschmeckt.

Mango-Kokostorte/Mango-Coconut-Cake
Die Torte ist sehr schlicht und wurde dieses Mal farblich nicht aufgemotzt. Ein Kuchentraum ganz in weiß könnte man also auch sagen.
Das Biskuit innen ist herrlich feinporig, fluffig und auch saftig. Ich mag es wenn ich sanft auf den Kuchen drücke und dann höre ich dieses leicht schmatzende Geräusch. Da bin ich persönlich dann immer ganz zufrieden.
Auf jedem Boden befindet sich eine dünne Schicht Mangopudding. Sie verleiht der Torte die fruchtige Frische. Etwas Frische bei dem Kaloriengehalt muss es auch sein. Denn die Creme der Torte besteht aus Kokosmilch, Kokosraspel, weißen Rum, Mascarpone und Zucker. Und die Mascarpone ist es letzten Endes auch, die auf dem Kalorienkonto ordentlich zu Buche schlägt. Aber es ist ja ein Sonntagskuchen... [irgendwie muss man sich die Kalorien ja schön reden ;-)]
Das Foto vom Anschnitt der Torte ist wirklich nicht berauschend, aber nachdem ich jetzt schon die Füllung beschrieben habe, will ich es auch nicht vorenthalten. Es ist halt, wie fast immer, erst entstanden, nachdem die Torte nahezu aufgegessen war.

Anschnitt der Torte
Man sieht dennoch was man sehen soll. Das fluffige Biskuit, die dünne Schicht Mango und dann die Creme.

Fazit: Mango und Kokos harmonieren ganz wunderbar. Für die Creme habe ich ursprünglich 150 g Zucker verwendet. Im Rezept habe ich die Menge allerdings schon reduziert, da mir die Torte zu süß war. Aber da kann man ja nach den persönlichen Vorlieben abschmecken.
Alles in allem eine  gute Komposition, die aber durchaus noch ausbaufähig ist. Die Torte ist durch die Creme sehr schwer. Ich würde sagen eine richtige Wintertorte. Interessant wäre es, der Torte ein wenig Schwere zu nehmen und sie vielleicht durch Kräuter aufzufrischen. Mal sehen, ob sie mir so im Gedächtnis bleibt, dass es ein Revival mit einer Auffrischungskur gibt. :-)
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Rezept


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